2 Tage in Christchurch

Nach nochmals 9 Stunden Flug von Singapore aus, hatten wir endlich unser Hauptziel, Neuseeland erreicht. Der Flug war recht angenehm und die erwarteten Probleme bei der Einreise, wegen den strengen Einfuhrbestimmungen gab es Gott sei Dank nicht. Im Gegenteil, die Beamten waren ziemlich nett und sogar zu Scherzen bereit.

Nach unserer Ankunft fuhren wir direkt mit dem Taxi zu unserer, bereits in Deutschland gebuchten Unterkunft. Taxi fahren ist nicht ganz billig, aber wenn man vom Flug noch etwas müde ist, doch recht bequem. Unsere erste Unterkunft das Alumni House Canterbury war echt eine Augenweide.

Alumni House Canterbury

Wir wurden freundlich von Philippa begrüßt. Nach nur 10 Minuten konnten wir auch schon in unser Appartement, obwohl wir lange vor der eigentlichen Check-In Zeit dort waren. Nach einer guten Dusche und einer Mütze voll Schlaf ging es nochmal in den Supermarkt zum Einkaufen. Am Abend werden die Temperaturen und der Wind recht frisch. Es lohnt sich immer ein Jäckchen oder ein Halstuch dabei zu haben.

Hagley Park und botanischer Garten

Am nächsten Morgen ging es ausgeruht und gestärkt auf Erkundungstour durch Christchurch. In der Stadt findet man viele Baustellen und zerstörte Häuser. Das große Erdbeben von 2016 hat viele Spuren hinterlassen, die man hier und dort leider noch deutlich sehen kann. Uns verschlug es als erstes in den Hagley Park. In diesem Park, der ziemlich groß ist, befindet sich auch der botanische Garten. Hier gibt es zum Teil riesige Bäume, wie die Red Woods aus Kanada oder Eukalyptus Bäume.

Ein wunderschöner Rosengarten, viele bunte Blumenbeete, riesige Rasenflächen und ein riesiges Besucherzentrum (Visitor Center) laden zudem zum Verweilen ein. Souvenirs sind im Visitor Center besonders teuer. Die sollte man lieber in der Innenstadt kaufen.

Ab in die Innenstadt

Von dort aus ging es weiter zum Cathedral Square und zur zerstörten Christchurch Cathedral. Etwas weiter die Straße entlang, kommt man zur Cathedral Junction. Dort fährt eine alte Stadttram mitten hindurch. Überall fahren in Christchurch alte Trambahnen.

Eine Fahrt lohnt sich sicherlich, aber wir wollten die Stadt zu Fuß erkunden und entschieden uns dagegen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind grundsätzlich gut ausgebaut und zudem pünktlich, aber nicht besonders günstig. Ganz wichtig. Sollte man mal einen Bus benötigen, muss man hier in NZ auch, wie in Großbritannien nach dem Bus winken, sonst hält er nicht und fährt vorbei.

Unsere nächste Station war die New Regent Street. Hier gibt es viele kleine Geschäfte und Cafes. Im Cookies Cafe sollte man unbedingt mal einen Home Made Cookie probieren.

Für uns ging es weiter, vorbei am Mahy Family Playground entlang des Latimer Square in die Cashel Street. Hier steppt sozusagen der Bär. Hier befindet sich die eigentliche Innenstadt mit vielen Geschäften, Restaurants und Cafes. Hier in dem Umkreis befindet sich auch die
Container Mall. Das sind Container, die nach dem Erdbeben erst einmal aufgestellt wurden, um die zerstörten Geschäfte übergangsweise zu ersetzen. Heute befinden sich dort noch viele Food Stände. Hier sollte man unbedingt mal einen Fresh Juice (Island Green) und eine Steinofenpizza mit Lamm probieren. Einfach lecker.

Fazit Christchurch

Alles in allem fanden wir Christchurch sehr vielseitig. Es gibt vieles zu sehen und zu erleben. Besonders empfehlenswert ist der botanische Garten und die Container Mall. Ein Besuch lohnt sich.

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1 Kommentar

  1. Roselore Zenker

    Ich hätte gern etwas mehr von der Architektur der Stadt gesehen. Aber auch dieser botanische Garten macht mich neugierig auf mehr Bilder. Weiter so.

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