Tintagel Castle und The Port William

Am 8. Tag (07.06.) stand ebenfalls wieder ein Geschichts- und ein Wander-Programm auf dem Plan. Zunächst verschlug es uns, auf den Spuren von König Artus, nach Tintagel Castle.  Diese Burg befindet sich direkt an den Klippen, nicht weit vom gleichnamigen Ort Tintagel entfernt. Sie ist nur mit einem schmalen Landzug mit dem Festland verbunden und der Sage nach wurde hier König Artus (engl. Arthur) geboren. Wer mehr zu dieser Sage und zur Zeugung von König Artus erfahren will, kann sich bei Wikipedia ausführlich schlau machen. Mehr zu Tintagel Castle.

Unsere Vermieterin von der Lower Tresmorn Farm gab uns einen hervorragenden Tipp zum Parken, da alle Parkplätze rund um die Burg und im Dorf Tintagel kostenpflichtig sind. Dazu biegt man in  Tintagel einfach auf die Vicarage Hill Straße in Richtung der anglikanischen Kirche – St. Materiana’s Church. Dort befindet sich ein Parkplatz und dieser ist kostenlos. Von dort aus, sind es gerade einmal 15 Minuten Fußweg entlang des South West Coast Path bis zur Burg. Die Aussichten entlang des Weges und von der Burgruine aus, waren mal wieder fantastisch.

Blick nach Tintagel Castle

Verbindung vom Festland zum Burgfelsen

Reste von Mauern und Gebäuden der Burg

Blick runter von Tintagel Castle

Eine Besichtigung kostet gerade einmal 9,50 Pfund. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass von der eigentlichen Burg nichts mehr zu sehen ist. Es gibt noch vereinzelte Mauern und Pflasterwege, aber nach einem Gebäude mit alter Einrichtung sucht man hier vergeblich. Dennoch lohnt es sich.

Auf dem höchsten Punkt des Burgfelsen, wie ich es für mich genannt habe, befindet sich eine große Merlinfigur. Diese ist absoluter Touristenmagnet und wird immer gern für ein Foto genutzt.

Merlin Statur auf dem Burgfelsen

Auf dem Gelände befindet sich ebenfalls die Merlin Cave. Diese ist bei Ebbe sogar begehbar. Am Ausgang des Geländes befindet sich ein Cafe sowie öffentliche Toiletten. Wir liefen noch ein wenig weiter auf dem South West Coast Path bis zu den Sisters, einer Felsformation im Meer.

Blick rüber zur Merlins Cave (dt. Höhle)

The Sisters – Eine Felsformation im Meer

Für den Rückweg zum Auto entschieden wir uns für den Weg, weiter landeinwärts. Dieser führte uns direkt in das Dorf, welches recht klein und absolut touristisch ausgelegt ist. Nach ca. 8 km Rundweg kamen wir wieder am Auto an.

Rundwanderung um Tintagle Castle

Da das Wetter so hervorragend war, entschieden wir uns für den 2. Teil des Tages noch weiter zu wandern. Natürlich entlang des South West Coast Path. Wir verstauten ein paar Sachen und nahmen nur das Nötigste mit. Unser Ziel war die Einkehrmöglichkeit The Port William.

Wanderung zum The Port William

Entlang der Küste kamen wir wieder an unglaublich schönen Aussichtspunkten vorbei. Leider fing es dann ein wenig zu nieseln an, was unserer Stimmung aber nicht trübte. Denn wir hatten das Ziel schon vor Augen. Nach ca. 3 km kamen wir am The Port William an.

Das Örtchen Trebarwith

Blick auf das The Port William gegenüber

Die Lokalität sah innen sehr urig und rustikal aus und die Speisekarte ließ einiges erwarten. Wir bestellten jeweils 3 Fischgerichte. Das Essen hat uns nichts nur optisch überzeugt, sondern auch geschmacklich. Es war einfach sehr lecker.

Fresh Seafood Curry

Hummersandwich mit Süßkartoffel-Chips

Klassisch Fish & Chips

Anschließend schnappten wir unsere Getränke und setzten uns noch in eine Couchecke und spielten Karten. Das war wirklich ein gelungener Abschluss des Tages. Nach gefühlt 3 Stunden Aufenthalt machten wir uns wieder auf den Rückweg. Auch dieses Mal wieder auf dem Weg, der weiter landeinwärts verläuft. Durch die Orte Treknow und Tregatta gelangten wir nach ca. 3 km wieder am Auto an.

Insgesamt sind wir ca. 16 km an diesem Tag gelaufen. Doch auf Grund des guten Wetters, der abwechslungsreichen Gegend, der vielen schönen Aussichten und der Einkehr kam es uns nicht so lang vor. Glücklich und zufrieden beendeten wir den Abend in unserer Unterkunft beim Karten spielen.

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1 Kommentar

  1. Roselore Zenker

    Man könnte sich tatsächlich hervorragend an die beschriebene Route halten und als Vorlage nehmen. Tolle Aussichten, kulinarische Abwechslungen und geschichtliche Informationen gibt, hier.

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